Welpenaufzucht:

Eine kleine Übersicht, wie unsere Welpen aufwachsen.

 

Wir haben im Haus ein Welpenzimmer mit großer Wurfbox

und ein Bett für mich.

Somit wachsen die Welpen von Anfang an, mit fürsorglicher,

menschlicher Betreuung auf.

Die ersten Wochen können die Welpen weder sehen noch hören,

registrieren aber schon mit der Haut (Fühlorgan)

und ihren Geruchsinn die Umweltreize.

 

Täglich werden die Welpen gewogen (gut für die Motorik),

liebevoll gestreichelt und berührt,

damit sie eine positive Prägung zu den Menschen bekommen.

Durch die enge Beziehung lernt der Welpe den Geruch eines anderen

liebevollen Wesens (z.B. Züchter….) kennen,

nicht nur die seiner Mutter.

Diese Phase nennt Hunde-Verhaltensforscher Eberhard Trumler

(Schüler von Konrad Lorenz) die  „vegetative“ Phase .

Die Welpen werden auch täglich mit Umweltgeräuschen

z.B. Staubsauger, Radio und CD´s vertraut gemacht.

 

Gegen Ende der dritten Woche ist die sogenannte Übergangsphase beendet.

Die Hör- und Sehfähigkeit ist jetzt voll entwickelt.

 

Wir beginnen jetzt mit der Zufütterung.

 

(Photo 4)

 

Unsere Welpen werden mit Trockenfutter, Dosen und rohem Fleisch gefüttert,

so dass es dem Welpenkäufer selbst überlassen wird,

für welche Art der Ernährung er sich später entscheiden möchte.

(Foto:ZOO-Plus)

Jedes mal  „pfeife“  ich  ( gleicher Ton ) meine Welpen zum Futternapf.

Damit sie sich immer erinnern:

Der  Welpe verbindet: "Pfiff = Futter = positives Erleben" 

 „Pfiff  -  Futter  =  positives Erleben.“

 

Deshalb erhält auch jeder Welpenkäufer zur  Erstausstattung eine Pfeife.

Später lässt sich der Hund damit leichter abrufen.

(Positive Erlebnisse in der Welpenstube vergisst er nie.)

 

(Photo 5)

 

Die Zeit von der vierten bis einschließlich der siebenten Lebenswoche

wird nach E. Trumler als Prägungsphase bezeichnet.

Ab der vierten Woche ziehen die Welpen in unseren Stall um.

In der großen Pferdebox mit Hundehütte lernen sie das

natürliche soziale Hundeleben kennen. (….Hund sein….)

Hier riecht es nach Pferden, Katzen, Stroh und Heu.

Viele neue Menschen ( groß und klein ) kommen täglichzum Streicheln

und Knuddeln. (Pferdehof) zu uns.

Neue Erfahrungen werden über Gitter, Wackelbrett und durch Tunnel absolviert.

Sowie Spielsachen, Kauartikeln etc. zerlegt

 

Ca. ab der sechsten Woche geht es los mit dem Autofahren

und den Ausflügen ins Grüne (gibt viele neue Eindrücke).

Die Welpen werden frühestens ab der achten Woche abgegeben.

Dann sind sie optimal geprägt und sozialisiert,

Sie haben einen Microchip,

sind regelmäßig entwurmt und geimpft,

haben einen EU – Heimtierausweis  (Impfpass),

besitzen eine Ahnentafel vom Verein EKU / DHZ,

sind vom Zuchtwart abgenommen worden (kontrolliert)

und werden nur in „allerbeste“ Hände abgegeben!!

Geschrieben von Polyxenia Scherzer